Zusammenführung und Bewertung der Analyse-Ergebnisse aus den einzelnen Teilbereichen und Konzeptentwicklung.

 

Nachdem das Unternehmen nunmehr in der mehrdimensionalen Betrachtung, sowohl von innen wie auch von aussen mit seiner Stellung im örtlichen Wettbewerb und in der Sicht der Bevölkerung analysiert worden ist, gilt es, diese Ergebnisse miteinander abzugleichen und ein Resümee zu ziehen.

Insbesondere sind die Erkenntnisse für die einzelnen Abteilungen und Geschäftsbereiche zusammenzufassen sowie die marktlichen Chancen und ihre Durchsetzbarkeiten zu bewerten und für den Fall einer Umsetzung auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Haus zu prüfen.

D.h. die neuen Sortimentsstrukturen/ Schichtungen sind im Hinblick auf ihre Rohertragsergebnisse zu betrachten. Gleichermassen sind bereichstypische Kosten-und Leistungsstrukturen zu hinterlegen, so dass eine neue Deckungsbeitrags-/ Rentabilitätsrechnung für das Haus als Entscheidungsgrundlage entsteht.

Umgekehrt gilt es, den Rentabilitätszwängen/- zielen aus Kosten- und Leistungsstrukturen des Hauses zu folgen und die marktliche Durchsetzbarkeit der damit verbundenen Veränderungen mit den erarbeiteten Wettbewerbs- und Verbraucherkenntnissen gegenzuprüfen.

Wesentlich bei der standortspezifischen Neuausrichtung eines Hauses ist die wechselseitige Betrachtung der rein marktlichen Ausrichtung und ihrer wirtschaftlichen Auswirkung sowie der rein betriebswirtschaftlichen Ausrichtung und deren marktlicher Umsetzbarkeit/ Akzeptanz

Die ganzheitliche Lösung wird damit im Spannungsfeld zwischen interner Betriebswirtschaft und lokalem Markt/ Wettbewerb erzeugt.

 

Folgende Fragen sind damit bei der abschliessenden Konzeptfindung zu behandeln:

Welche subjektive Stärken/ Schwächenbeurteilung liefert uns insgesamt der Verbraucher (Kunden und vor allem Nicht-Kunden)?

Welche Abteilungen gilt es aus Verbrauchersicht zu überarbeiten bzw. neu zu positionieren?

Welche Zielgruppen können/ müssen intensiviert oder aktiviert/ hinzugewonnen werden?

Welche Stärken/ Schwächen und Wachstumsfelder zeigt das eigene Marktanteilsprofil auf?

Welche Angriffsfelder bietet das Wettbewerbsumfeld?

Welche typischen Stärkenabteilungen sind unterentwickelt bzw. forcierungsfähig

Welche Rangpositionen kann bzw. muss das Haus in den einzelnen Abteilungsbereichen einnehmen?

Welche Umsatz- und damit Kalkulationsschichtung ist möglich?

Welche Kalkulationsreserven sind ohnehin noch nicht optimal erschlossen?

Welche deckungsbeitragsstarken Abteilungen können forciert werden?

Welche Abteilungen sind zu verkleinern oder evtl. aufzulösen?

Welche Rentabilitätsreserven in den Kosten-/ Leistungsstrukturen können im neuen Angebots - /Platzierungskonzept aktiviert werden?

Welche Kosten stehen hinter der inhaltlichen/ räumlichen Neukonzeption/ Überarbeitung

Welchen Marktauftritt erlangt das überarbeitete Haus?

Entspricht dies den nunmehr bekannten Verbrauchervorstellungen besser?

Werden Stärken und Schwächen des Wettbewerbs strategisch eingebunden?

 

Welche Umsätze und Rentabilitäten sind mittelfristig bei Umsetzung des Konzeptes zu erwarten?

(Keine Massnahme ohne präzise Abschätzung des marktlichen und wirtschaftlichen Risikos!)